Pflegefachkraft | Alltagshelden verzweifelt gesucht

Pflegefachkraft

Ohne sie würden Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser nicht laufen: Pflegefachkräfte. Immer wieder berichten die Medien, dass es viel zu wenige gibt. Und doch werden ihre Leistungen oft als nebensächlich abgetan – ein fataler Fehler, da von der Kompetenz einer Pflegekraft doch Leben abhängen können.

Dieser anstrengende Job wird oft von leidenschaftlichen, hart arbeitenden Personen verübt. Sie sind sorgfältig ausgebildet und staatlich geprüft. Pflegefachkräfte müssen viele Eigenschaften in sich vereinen: Neben Geduld, Ausdauer und Einfühlungsvermögen müssen sie außerdem über ein großes medizinisches Wissen und eine gewisse körperliche Kraft verfügen.

Was ist eigentlich eine Pflegefachkraft?

Wie bei so vielen Berufen ist es auch im Fall der Pflegefachkräfte falsch, anzunehmen, dass das Berufsbild immer gleich ausfällt. Die gesundheitlichen Situationen und Lebenslagen, in denen Menschen Pflege benötigen, sind vielfältig – und mit ihnen auch das Beschäftigungsfeld der Pflegefachkraft!

Pflegefachkraft ≠ Pflegefachkraft

Es gibt unterschiedliche Spezialisierungsbereiche unter dem Oberbegriff der Berufsbezeichnung „Pflegefachkraft“. Diese sind:

  • Gesundheits- und Krankenpfleger

  • Altenpfleger

  • Kindergesundheits- und Kinderkrankenpfleger

  • Fachkräfte, die in der psychiatrischen Pflege arbeiten

Diese Berufsrichtungen erfordern, bedingt durch die verschiedenen Aufgabenfelder, unterschiedliche Ausbildungen oder auch Zusatzqualifikationen.

Nicht mehr nur „Schwestern“

Krankenpflege war lange Zeit eine innerfamiliäre Angelegenheit: Man kümmerte sich um die seinen. Ausnahmen bildeten hier Kloster. Mönche und insbesondere Nonnen pflegten die Kranken, die keiner versorgen konnte oder wollte.

Später war der Beruf der Krankenschwester einer der ersten, den Frauen ergreifen durften – aus diesem Grund wurde er auch heftig verteidigt. Heute hat diese Berufsbezeichnung ausgedient, aber der Beruf noch lange nicht. Mann wie Frau: Pflegefachkräfte erleichtern Leben, wo sie nur können.

Die Kompetenzen einer Pflegefachkraft

Äußerungen wie „bloß eine Krankenschwester“ sind für Pflegefachkräfte nicht nur beleidigend, sie sind auch extrem irreführend. Schließlich ist die Pflege ein sehr fordernder Job und Pflegefachkräfte sind dementsprechend auch ausgebildet. Ein großer Teil der für den Job benötigten Kompetenzen ist nur sehr schwer zu erlernen. So brauchen Pfleger beispielsweise viel Geduld, um auch schwierigen Patienten immer gut helfen zu können. Sie müssen einfühlsam sein, um Menschen in kritischen Lebenslagen soliden Beistand zu leisten. Für all dies brauchen Pflegekräfte vor allem Ausdauer und psychische Standfestigkeit. Schließlich müssen sie, teils für lange Schichten mit Überstunden oder über Nacht, Patienten pflegen, die sich in sehr schwierigen Situationen befinden – und in Notfällen immer schnell und korrekt handeln.

Darüber hinaus wird von Pflegekräften gefordert, dass sie ein breites medizinisches Wissen abrufen können. So können sie Patienten zeitnah die richtige Pflege zuteilwerden lassen und, falls nötig, einen Arzt alarmieren. Außerdem sind EDV-Fähigkeiten gewünscht, da Pflegefachkräfte oft auch administrative Aufgaben übernehmen.

Darum sind Pflegefachkräfte so unentbehrlich

Die deutsche Bevölkerung wird immer älter und altersbedingte Krankheiten wie beispielsweise Demenz, die eine Pflegebedürftigkeit hervorrufen, nehmen zu. Kombiniert mit der sinkenden Beliebtheit des Jobs bedeutet dies, dass in der Pflege mittlerweile über 36.000 Fachkräfte fehlen.

Doch nicht nur aus diesem Grund sind Pflegefachkräfte so wertvoll – auch ihre Leistung allein macht sie unentbehrlich. Die Möglichkeit, Familienangehörige in Pflege zu geben, verbessert die Lebensqualität unzähliger Menschen. Nicht nur muss ein Pflegefall in der Familie niemanden mehr aus der Bahn werfen. Auch die Pflegebedürftigen selbst erhalten so eine professionelle Pflege, die ihr Leben verbessert und häufig auch verlängert.

Der Werdegang zur Pflegefachkraft

Ausbildung Es gibt unterschiedliche Wege, sich zur Pflegefachkraft zu qualifizieren. Am häufigsten gewählt wird die Ausbildung, die mindestens einen Realschulabschluss oder eine zehnjährige Schulausbildung voraussetzt. Fachhochschulreife oder Abitur werden aber auch gerne gesehen.

Im Rahmen der Veränderungen durch das neue Pflegeberufegesetz 2020 folgt eine dreijährige Berufsausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann. Diese kann in Richtung Altenpflege oder Kinderkrankenpflege vertieft werden. Die Ausbildung hat einen theoretischen und einen praktischen Teil – also arbeiten Auszubildende schon in der Ausbildung in Pflegeeinrichtungen und sammeln so Arbeitserfahrung. Studium Auch ein Studium in der Pflege ist möglich. Diese setzen meist das Abitur oder auch eine abgeschlossene Ausbildung in der Pflege voraus und vermitteln eine größere Menge an theoretischem Wissen. Oft studieren ausgebildete Pflegekräfte auch neben der Berufstätigkeit, um sich weiter zu qualifizieren. Inhalte Ziel der neu strukturierten Ausbildung ist es, Pflegefachkräften möglichst vielfältiges Wissen und facettenreiche Kompetenzen zukommen zu lassen. Also lernen sie im theoretischen Teil ihrer Ausbildung nicht nur über die Gesundheits- und Krankenpflege, sondern auch über Medizin und Naturwissenschaften, über Geistes- und Sozialwissenschaften und über Wirtschaft und Politik. Im praktischen Teil der Ausbildung arbeiten sie auf vielen Stationen, um sich mit diversen Berufsbereichen vertraut zu machen. So arbeiten sie beispielsweise in der:

  • Pädiatrie

  • Neurologie

  • Psychiatrie

  • Geriatrie

  • Chirurgie

  • Orthopädie

  • Entbindungs- und Säuglingsstation

Die Jobsuche als Pflegefachkraft

Sind Sie Pflegefachkraft, so müssen Sie sich keine Sorge darum machen, eine Stelle zu finden. Derzeit kommen in Deutschland im Schnitt auf 100 offene Stellen für Pfleger nur rund 20 Bewerber. Dass Sie eine Stelle finden, ist also ziemlich sicher. Die Frage ist nur: Wo finden Sie diese Stelle – und wie gut sind die Arbeitsbedingungen dort?

Pflegefachkräfte können sich zwischen einigen unterschiedlichen Arten von Arbeitsplätzen entscheiden. Sie können in Pflegeheimen arbeiten, in öffentlichen und privaten Krankenhäusern, aber auch in ambulanten Pflegediensten. Diese Entscheidung beeinflusst Ihre Arbeitsbedingungen enorm.

Worauf Sie aber auch achten sollten, sind die Arbeitsbedingungen in der Einrichtung an sich. In einem Feld, in dem Arbeitgeber so um Pflegefachkräfte werben müssen, können Sie es sich leisten, wählerisch zu sein: Wählen Sie für Ihre Bewerbungen Einrichtungen mit gutem Ruf, die Ihnen ausreichend Urlaub geben, ein gutes Gehalt zahlen und möglichst eine vernünftige Vereinbarung bezüglich Überstunden und Schichtarbeit haben.

Doch wie genau finden Sie diese Einrichtungen im Urwald der Stellenausschreibungen? Viele nennen nur die spärlichsten Details und verlangen, dass Sie die ganze Arbeit machen. Das müssen Sie nicht in Kauf nehmen: Suchen Sie auf sicherdirdenjob.de und freuen Sie sich über ausführliche Stellenausschreibungen, die Ihnen alle notwendigen Details verraten.

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