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Das Vorstellungsgespräch -

Was dich in einem Vorstellungsgespräch erwartet

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Bei einem Vorstellungsgespräch handelt es sich um ein persönliches Gespräch zwischen einem Unternehmen und einem Bewerber. Das heißt, du wirst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, wenn deine Bewerbung erfolgreich war. Aber was passiert überhaupt bei einem Vorstellungsgespräch? Eine exakte Antwort darauf gibt es nicht, da jedes Unternehmen den Ablauf eines Vorstellungsgespräches frei gestalten kann, dennoch sind sich viele ähnlich. Es geht grundsätzlich darum, dass das Unternehmen dich kennenlernt und einschätzen kann, ob du zur Firma passt. Der übliche Verlauf des Gespräches beginnt mit der Begrüßung und einem ersten Vorstellen. Daraufhin erzählt oft das Unternehmen etwas über sich und dem angebotenen Ausbildungsplatz. Anschließend ist es dann an dir etwas zu erzählen, meist ist nun Zeit für eine kurze Selbstpräsentation. Um festzustellen, ob du für diesen Job geeignet bist, stellt das Unternehmen dir nun noch einige Fragen zu deinem Werdegang und deiner Person. Eine gute Vorbereitung hilft dir, die richtigen Worte zu finden. Und auch du sollst natürlich die Chance haben, Fragen zu stellen. Damit du über den weiteren Ablauf informiert bist, wird meist zum Ende noch kurz über Organisatorisches des weiteren Vorgehens gesprochen.

Meistens finden Vorstellungsgespräche in den Räumen der Firmen statt, es kann aber auch mal vorkommen, dass ein Termin in einem Café oder Ähnlichem verabredet wird.

Der Ablauf eines Vorstellungsgesprächs

Ein Vorstellungsgespräch kann immer unterschiedlich verlaufen und es gibt keinen festgelegten Ablauf. Jedoch ähneln sich die meisten Gespräche oftmals in Reihenfolge, Themen und Ablauf.

So ein Gespräch verläuft meist in 5 Phasen ab. Die Begrüßung: Dabei stellt ihr euch einander vor und gebt euch die Hand. Darauf folgt meist ein bisschen Smalltalk, über die Anfahrt oder Ähnlichem und im Anschluss lernt ihr euch etwas besser kennen, sodass der Unternehmer mehr von dir erfährt und dich besser einschätzen kann. Die nächste Phase ist die Selbstpräsentation, bei der sowohl du etwas über dich erzählst oder dir Fragen gestellt werden, aber oft auch das Unternehmen von sich erzählt. Anschließend gibt es Zeit für Rückfragen.

Vor dem Vorstellungsgespräch - Damit du gut vorbereitest bist

Schon vor dem Vorstellungsgespräch kannst du einiges tun, um dich vorzubereiten. Hier sind ein paar Punkte, die dir dabei helfen können. Wenn du dich gut vorbereitest fühlst, nimmt dir das auch deine Nervosität, und du kannst beim Bewerbungsgespräch überzeugen.

Schon vor dem Vorstellungsgespräch kannst du einiges tun, um dich vorzubereiten. Hier sind ein paar Punkte, die dir dabei helfen können. Wenn du dich gut vorbereitest fühlst, nimmt dir das deine Nervosität, und du kannst beim Bewerbungsgespräch überzeugen.

1. Sei pünktlich. Such dir den Weg zum Unternehmen rechtzeitig raus, damit du weißt, wo du hin musst und genug Zeit einplanen kannst. Wenn du dir sehr unsicher bist, fahr doch auch einfach schon mal vorbei.

2. Sei vorbereitet. Nimm dir etwas zu schreiben mit, einen Block und einen Stift sowie deine Bewerbungsunterlagen und einen Terminkalender.

3. Sei du selbst. Bereite eine kleine Selbstpräsentation vor, damit du sicher und selbstbewusst über dich erzählen kannst. Inhalte können beispielsweise dein bisheriger Werdegang, Praktika, Interessen, Hobbies und deine Motivation für den Job sein.

4. Sei informiert. Sammle Informationen über das Unternehmen: Was sind die Ziele, welche Produkte oder Dienstleistungen werden angeboten, wer sind die Geschäftsführer und wie viele Mitarbeiter gibt es?

5. Sei gerüstet, auf alle Fragen die dein Gegenüber dir stellen könnte. Ein Klassiker in Vorstellungsgesprächen ist die Frage nach deinen Stärken und Schwächen. Überlege dir im Voraus geeignete Antworten. Die meist gestellten Fragen haben wir für dich auf sicherdirdenjob.de zusammengestellt.

6. Sei motiviert. Überlege dir, warum du genau diese Ausbildung bei genau dieser Firma machen willst. Du kannst dir ziemlich sicher sein, dass dir diese Frage gestellt wird.

7. Sei passend angezogen. Denn der erste Eindruck zählt. Auch der Rest deines Äußeren wie Haare und Fingernägel sollte gepflegt sein.

Der erste Eindruck im Bewerbungsgespräch - Wie du auf den ersten Blick begeisterst


Der erste Eindruck zählt, denn danach entscheidet sich, ob wir eine Person sympathisch finden oder nicht. Darum ist es wichtig sich an ein paar Grundsätze zu halten. Hier sind ein paar Vorschläge, um einen guten Eindruck zu hinterlassen.

  1. Habe eine aufrichte Körperhaltung. Deine Körperhaltung kann ganz unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Du präsentierst dich auch über deine Gestik und Mimik. Diese sollte offen, aber nicht zu lässig sein. Im Verlauf des Gespräches kannst du dich gut an deinem Gegenüber orientieren. Versuche nicht so viel herum zu zappeln und zu viel zu gestikulieren. Bleibe, so gut es geht, ruhig auf deinem Platz sitzen. Lehne dich nicht zu gemütlich in den Stuhl, sondern setz dich lieber leicht nach vorne gebeugt hin, das zeigt Interesse.
  2. Halte Blickkontakt. Ständig auf den Boden oder durch die Gegend zu gucken, erscheint unsicher und unruhig, deswegen solltest du darauf achten, deinem Gegenüber in die Augen zu schauen. Das ist höflich und wirkt außerdem selbstbewusster.
  3. Der richtige Händedruck. Steh zur Begrüßung auf und gib deinem Gesprächspartner die Hand. Ein guter Händedruck ist schon am Anfang ein gutes Aushängeschild. Dein Händedruck sollte nicht zu lasch sein und schaue deinem Gegenüber dabei in die Augen.
  4. Lächle. Dadurch hast du eine positive Ausstrahlung und wirkst sympathischer. Keiner mag einen Grieskram.

Während des Vorstellungsgesprächs - Damit du sie alle von dir überzeugst


Nach der Begrüßung ist die erste Hürde geschafft. Nun folgt der schwere Part: das Gespräch. Auch hier gibt es ein paar Tipps die du befolgen kannst, um zu überzeugen.

  1. Auch während des Gesprächs ist es wichtig, weiterhin Augenkontakt zu halten und deine Körperspannung aufrecht zu erhalten. Versuche gerade zu sitzen und deinem Gegenüber aufmerksam zuzuhören.
  2. Sprich langsam und deutlich. Versuche nicht zu sehr in Umgangssprache zu verfallen.
  3. Gehe auf die Fragen ein und antworte ausformuliert und in ganzen Sätzen.
  4. Stelle Fragen zum Unternehmen und möglichen Weiterbildungen, dadurch zeigst du Interesse am Job und Ehrgeiz.
  5. Am Ende des Gesprächs kannst du fragen, wie es nun weitergeht und wann du mit einer Entscheidung rechnen kannst.

Der letzte Eindruck (im Bewerbungsgespräch) - Wie du den richtigen Abgang hinlegst

Auch die Verabschiedung spielt eine wichtige Rolle im Bewerbungsgespräch. Der Druck fällt von einem ab, wenn das Ende naht und man verfällt leicht dem Gefühl, das man schon alles hinter sich hat. Doch es ist erst vorbei, wenn die Tür hinter einem ins Schloss fällt und man alleine ist. Also halte bis zum Schluss durch.

  1. Auch bei der Verabschiedung ist es wichtig, mit der richtigen Körpersprache Signale zu senden. Also halte deine Körperspannung bis zur letzten Sekunde.
  2. Zur Verabschiedung gib deinem Gegenüber noch einmal die Hand und schaue ihm dabei in die Augen.
  3. Und lächle bis du außer Sichtweite bist.

Nach dem Vorstellungsgespräch - Was du nach dem Gespräch tun solltest

Durch jedes Gespräch sammelst du Erfahrungen und ein Gespür dafür, was dich beim nächsten Mal erwartet. Nach dem Gespräch ist man noch voll mit Adrenalin und möchte natürlich so schnell wie möglich eine Antwort haben. Auch hierfür haben wir ein paar Tipps für Dich.

  1. Sei nicht zu ungeduldig. Warte ab, bis sich das Unternehmen bei dir meldet, um dir Auskunft über den Stand deiner Bewerbung zu geben. Frage nicht vor Ablauf der genannten Frist nach.
  2. Du kannst das Gespräch anschließend auch noch einmal durchgehen, dir überlegen, was du beim nächsten Mal anders machen könntest und was gut lief. Das stärkt dich für dein nächstes Gespräch.
  3. Wenn dir das Gespräch und das Unternehmen gefallen haben, kannst du dich per Mail bei deinem Ansprechpartner für das nette Gespräch bedanken. Einfach als sympathische Geste, aber ohne nerviges Nachfragen.

Bei einer Absage - Tipps, falls es mal nicht geklappt hat


Unternehmen haben oft sehr viele Bewerber und da spielt auch immer ein wenig Glück mit rein, ob man die Stelle bekommt oder nicht. Hier sind ein paar Tipps, wenn es nicht geklappt hat.

  1. Versuche, es nicht persönlich zu nehmen. Es gibt oft viele Bewerber für eine Stelle, und die unterschiedlichsten Kriterien spielen eine Rolle beim Bewerbungsverfahren.
  2. Frage nach den Gründen für die Absage, so kannst du daraus lernen und eventuelle Fehler in Zukunft vermeiden.
  3. Nimm es als gutes Training fürs nächste Mal. Da du jetzt schon mal ein Gespräch hinter dir hast, kennst du die ungefähren Abläufe und weißt, was dich erwartet.
  4. Auch wenn es dich ärgert, lasse deinen Ärger über das Unternehmen nicht in sozialen Netzwerken oder der Öffentlichkeit raus.
  5. Kopf hoch, es gibt noch viele weitere Chancen auf eine Stelle, also weiter bewerben!

Die Checkliste zum Vorstellungsgespräch
Hier kannst du abhaken, was du alles brauchst

Kannst du alle diese Punkte abhaken, bist du super für dein Vorstellungsgespräch vorbereitet!

  • Dein Termin ist bestätigt
  • Du kennst den Weg
  • Du hast genügend Zeit eingeplant
  • Die Bewerbungsunterlagen sind eingepackt
  • Stift, Block und Terminkalender liegen bereit
  • Dein Outfit steht – es ist passend für das Gespräch ausgewählt und du fühlst dich wohl
  • Deine Selbstpräsentation ist vorbereitet und eingeübt
  • Auf die oft gestellten Fragen hast du eine Antwort parat
  • Du hast deinen Lebenslauf im Kopf und kannst zu jedem Punkt, bei Nachfragen, etwas erläutern
  • Du kennst deine Ziele und Wünsche für diesen Beruf
  • Du kennst deine Stärken und Schwächen und kannst passend auf die Frage danach antworten
  • Informationen über das Unternehmen sind recherchiert
  • Du weißt, wie du dich im Gespräch verhalten musst, wie deine Körperhaltung ist und wie du dich präsentierst
  • Du hast dir deine eigenen Fragen an das Unternehmen überlegt
  • Dein Handy ist lautlos, am besten ausgeschaltet
  • Deine öffentlichen Profile in den sozialen Netzwerken sind arbeitgebertauglich